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Dienstag, 20. Juli 2010

BWIC (2010) - Schauinsland

Am Sonntag fand das traditionelle Bergzeitfahren auf den Berg «Schauinsland» bei Freiburg (Deutschland) statt. Bei dieser Grossveranstaltung waren rund 1000 Teilnehmer am Start, die mit den verschiedensten Sportgeräten den Berg bezwangen. Zu bewältigen waren rund 800 Höhenmeter auf 11,5 Kilometer. Aus Liechtensteiner Sicht war Harald Gopp in der Kategorie Inline-Skating am Start. In der Anfangsphase, die zum Teil eine bis zu zwölfprozentige Steigung aufwies, fand er gleich einen guten Rhythmus. Er spürte dann aber recht schnell, dass ihm heuer das Bergtraining fehlt und musste das Tempo dosieren. Die Schlussphase, der flachste Teil der Strecke, kam ihm dann sehr entgegen. Er konnte wieder richtig beschleunigen und «flog» regelrecht ins Ziel. Mit dem fünften Rang war er dann sehr zufrieden, was in seiner Altersklasse M30 den dritten Rang bedeutete.
Quelle: Vaterland vom Dienstag, 20. Juli 2010, Seite 18.

Sonntag, 10. Juni 2007

Friedrichshafen

Noch am Freitagabend musste das Team St. Gallen mit Tristan Loy aus Frankreich und den beiden Speedskating-FL-Mitgliedern Rolf Hobi und Manuel Marquart gegen die Profis auf der Inline-Bahn Weinfelden schwer Lehrgeld zahlen. Im World-Inline-Marathon Weinfelden kam es noch schlimmer: Hobi und Marquart gaben das Rennen auf. Umso erfreulicher gestaltete sich der Halbmarathon um das Messegelände in Friedrichshafen am Sonntag.
Marquart in der Spitzengruppe dabei
Schnell bildete sich eine Fluchtgruppe, zu der nach drei Runden auch Marquart und Loy aufschliessen konnten. Der Franzose versuchte in der Folge immer wieder die Gruppe zu verkleinern. Dies gelang nach mehreren Versuchen leider nicht. So musste der Zielsprint entscheiden. Dabei siegte der Deutsche Keppeler und Marquart ersprintete Rang drei. Mit 40 Sekunden Rückstand überquerte Rolf Hobi als Gesamt-Zwölfter die Ziellinie. «Da ich am Samstag in Weinfelden nach einem Materialwechsel ausschied, wollte ich in Friedrichshafen nicht den gleichen Fehler machen und trotz der Umstellung ein gutes Resultat erzielen.»
Gämperli ebenfalls gute Dritte
Das gleiche Programm absolvierte auch die Ruggellerin Silvana Gämperli: Nach einem achtbaren Resultat in Weinfelden über 42 Kilometer lag ihr die flache und kurvenreiche Strecke in Deutschland sehr gut. Während des ganzen Rennens liessen die deutschen Skaterinnen sie nicht aus den Augen, davon unbeeindruckt fuhr die Liechtensteinerin ihr Rennen. Mit ein wenig Rennglück hätte sogar mehr als Rang drei erreicht werden können, dennoch zeigte sie sich zufrieden.
Gopp gesundheitlich angeschlagen
Nicht auf Touren kam Harald Gopp, der in Friedrichshafen 32. wurde: «Bei mir ist im Moment gesundheitlich der Wurm drin», so Gopp.
Resultate
Inlineskating. Bayern-Inline-Cup:
Friedrichshafen (De). Halbmarathon (21,5 km).
Herren:
1. Rico Keppeler (DE) 35:13,22,
2. Christian Domscheid (DE),
3. Manuel Marquart (CH),
12. Rolf Hobi (LI),
32. Harald Gopp (LI).

Damen:
1. Nicole Hofrichter (DE) 39:25,40,
2. Michaela Heinz-Gerten (DE),
3. Silvana Gämperli (LI).

Samstag, 17. Juni 2006

Friedrichshafen (Landesmeisterschaft)

Die erschienen Mitglieder des Vereins Speedskating zeigten auf dem Messegelände grossartigen Sport und konnten dabei auch Werbung für Liechtenstein machen. Die Zuschauer sahen ein Duell des Zepto-World-Cup-Teams gegen Speedskating Liechtenstein, und mit Stolz darf man sagen, dass die Speedskating Liechtenstein-Akteure an diesem Anlass das Salz in der Suppe waren. Aufgefallen waren die Liechtensteiner durch Fairness und sehr gute Zusammenarbeit. Mit dem Startschuss kam auch die erste Attacke von Zepto-Fahrer Begg. Sofort ging Wille mit. So lief es nun Kilometer für Kilometer; Angriff eines Zepto-Fahrers – Nachführarbeit von Wille, Iten und Marquart. In der dritten Runde setzte sich Van Loon ab, und seine drei Teamkollegen verrichteten Bremsarbeit. Auch die Nachführarbeit von Roland Baumgartner führte nicht mehr zur Einholung des Holländers in Diensten von Zepto. Im Feld waren auch Gopp und Hobi immer präsent. Harald Gopp, der einzige Teilnehmer vom Inlineteam Liechtenstein, war in den letzten Tagen gesundheitlich angeschlagen; umso mehr Achtung verdient seine Leistung. In der vorletzten Runde startete er noch einen Angriff, da er nicht der beste Sprinter der Verfolgergruppe war. Diese Gruppe wurde von Rolf Hobi im Zielspurt gemeistert, was in der BWIC-Wertung Rang sechs bedeutete. Den Gesamtsieg holte sich van Loon mit einem Solosieg, das Rennen um Rang zwei entschied Wille mit einem langen Sprint vor dem Deutschen Wieduwilt, gefolgt vom Rheintaler Marquart. Vor dem nächsten Feld erreichte Iten als Gesamtfünfter das Ziel. Die Landesmeisterschaft sah die zurzeit besten Skater aus der Region Liechtenstein am Start. Am 8. Juli, im Rahmen des Ruggeller Radkriteriums, kann man die Inline-Speedskater live im Lande sehen.

Fotos von sk8er Tom

Resultate
20 KM LM Wertung:
1. Andrè Wille, 33.13.55 Landesmeister,
2. Manuel Marquart 33.17.34,
3. Christian Iten 33.44.34,
4. Rolf Hobi 33.45.20 (zweiter Liechtensteiner),
5. Harald Gopp 33.45.80 (dritter Liechtensteiner),
6. Roland Baumgartner 33.48.84.
7. Thomas Näf 43.29.20.