Sonntag, 17. Juni 2007

Masters-WM (Zürich)

Die Masters-WM führte die 250 Teilnehmer aus 13 Nationen entlang des Seebeckens über die Marathon-Distanz von 42 Kilometern.Tausende von Zuschauern entlang der Strecke sorgten für eine traumhafte Kulisse, welche die Athleten zusätzlich beflügelte. Allen voran auch die Cracks des Inline-Teams Liechtenstein und im Speziellen der Feldkircher Hans Rajsp, der den Vizeweltmeistertitel errang. In der Klasse über 50 fuhr Rajsp ein sensationelles Rennen. Er war einer der dominanten Figuren im gesamten Rennen. Jede Attacke konnte er souverän mitgehen und hatte somit das Rennen voll im Griff. Am Schluss vertraute er auf seine Qualitäten in einem lang gezogenen Sprint. Bis vor der Ziellinie war er ganz vorne. Nur um 6 Hundertstel Sekunden wurde er noch von Ennio Mumeni aus Italien abgefangen. Im Ziel war er dennoch überglücklich über die Silbermedaille. Dieser Erfolg wurde dann bei der Siegerehrung von der ganzen Liechtensteiner Delegation gebührend gefeiert.
Aktive mitgefahren und gut platziert
Harald Gopp aus Eschen war in der Klasse über 30 Jahre am Start. Er hatte sehr gute Beine und konnte das Rennen aktiv mitgestalten, indem er sogar einmal den Gegnern davonfuhr. Beim entscheidenden Angriff von Dario Friso aus Italien und dem Schweizer Martin Hänggi war Gopp dann aber nicht mehr dabei, sodass es hinter diesem Duo am Schluss um Rang drei ging. In einem hektischen Sprint verlor Gopp ein wenig den Überblick und fuhr trotzdem noch auf den guten zwölften Schlussrang. Wolgang Büchel aus Ruggell und der Eschner Thomas Näf vom Team-Roleto starteten in der Klasse über 40 Jahre. Büchel konnte lange mit dem Spitzenfeld mithalten. Er musste dann leider den vielen Attacken Tribut zollen und abreissen lassen. Am Schluss reichte es für den 31.Rang. Thomas Näf teilte sich das Rennen überlegt ein. Bei seinem erst zweiten Renneinsatz der Saison reichte es für den 48. Platz.









Resultate
WMC Men Over 30
1. Friso Dario (IT) 1:10.27,82,
2. Hänggi Martin (CH),
3. Rivaroli Dario (IT),
12. Gopp Harald (LI).

WMC Men Over 40
1. Bagnolini Luca (IT) 1:11.37,71,
2. Guenci Mauro (IT)
3. Cicognani Michele (IT)
31. Büchel Wolfgang (LI),
48. Näf Thomas (LI).

WMC Men Over 50
1. Mumeni Ennio (IT) 1:15.33,64,
2. Rajsp Hans (AT),
3. Bauer Albrecht (DE).

WMC Women Over 30
1. Heinz-Gerten Michaela (DE) 1:16.54,94,
2. Grage Cathrine (DK),
3. Zellweger Susanne (CH)
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Sonntag, 10. Juni 2007

Friedrichshafen

Noch am Freitagabend musste das Team St. Gallen mit Tristan Loy aus Frankreich und den beiden Speedskating-FL-Mitgliedern Rolf Hobi und Manuel Marquart gegen die Profis auf der Inline-Bahn Weinfelden schwer Lehrgeld zahlen. Im World-Inline-Marathon Weinfelden kam es noch schlimmer: Hobi und Marquart gaben das Rennen auf. Umso erfreulicher gestaltete sich der Halbmarathon um das Messegelände in Friedrichshafen am Sonntag.
Marquart in der Spitzengruppe dabei
Schnell bildete sich eine Fluchtgruppe, zu der nach drei Runden auch Marquart und Loy aufschliessen konnten. Der Franzose versuchte in der Folge immer wieder die Gruppe zu verkleinern. Dies gelang nach mehreren Versuchen leider nicht. So musste der Zielsprint entscheiden. Dabei siegte der Deutsche Keppeler und Marquart ersprintete Rang drei. Mit 40 Sekunden Rückstand überquerte Rolf Hobi als Gesamt-Zwölfter die Ziellinie. «Da ich am Samstag in Weinfelden nach einem Materialwechsel ausschied, wollte ich in Friedrichshafen nicht den gleichen Fehler machen und trotz der Umstellung ein gutes Resultat erzielen.»
Gämperli ebenfalls gute Dritte
Das gleiche Programm absolvierte auch die Ruggellerin Silvana Gämperli: Nach einem achtbaren Resultat in Weinfelden über 42 Kilometer lag ihr die flache und kurvenreiche Strecke in Deutschland sehr gut. Während des ganzen Rennens liessen die deutschen Skaterinnen sie nicht aus den Augen, davon unbeeindruckt fuhr die Liechtensteinerin ihr Rennen. Mit ein wenig Rennglück hätte sogar mehr als Rang drei erreicht werden können, dennoch zeigte sie sich zufrieden.
Gopp gesundheitlich angeschlagen
Nicht auf Touren kam Harald Gopp, der in Friedrichshafen 32. wurde: «Bei mir ist im Moment gesundheitlich der Wurm drin», so Gopp.
Resultate
Inlineskating. Bayern-Inline-Cup:
Friedrichshafen (De). Halbmarathon (21,5 km).
Herren:
1. Rico Keppeler (DE) 35:13,22,
2. Christian Domscheid (DE),
3. Manuel Marquart (CH),
12. Rolf Hobi (LI),
32. Harald Gopp (LI).

Damen:
1. Nicole Hofrichter (DE) 39:25,40,
2. Michaela Heinz-Gerten (DE),
3. Silvana Gämperli (LI).

Montag, 28. Mai 2007

Inline-Giro (Salzkammergut)

Vier schwere Etappen in vier Tagen hatten die Inlineskater über das Pfingstwochenende im ersten Inline-Giro im Salzkammergut zu absolvieren. Die vier Athleten vom Inline-Team Liechtenstein zeigten sich von der ersten Etappe an in guter Form und konnten jeweils im Spitzenfeld mitlaufen. Am Ende war Harald Gopp mit dem vierten Gesamtrang für das beste FL-Ergebnis besorgt. Lucas Baumgartner, Wolgang Büchel und Hans Rajsp kamen geschlossen auf die sehr guten Gesamtränge sieben bis neun. Gopp und Büchel wurden in ihren Altersklassen jeweils Zweite und Rajsp gewann sogar seine Katgorie. Gesamtsieger wurde der Italiener Mirko Rimessi, der seinen Landsmann Dario Friso und den Schweizer Manuel Marquart auf die Plätze verwies.
Teamwork im Marathon
Am Freitag stand die erste Etappe auf dem Programm, ein Marathon auf dem Salzburgring. Diese Etappe war geprägt von extremem Regen bis Hagel und stürmischem Wind. Diese Etappe wurde dennoch von den Favoriten dominiert. Es gab einen italienischen Doppelsieg durch Rimessi und Friso vor dem Schweizer Marquart. Obwohl das Wetter dem Liechtensteiner Team nicht gerade entgegenkam, fuhren sie geschlossen das Rennen durch und kamen auf die Ränge sieben bis zehn in der Reihenfolge Baumgartner, Gopp, Rajsp und Büchel.
Gopp rückt im Gesamtklassement vor
Die zweite Etappe am Samstag in St. Georgen bestand aus zwei Halb-Etappen, einem Rundstreckenrennen und einem Bergrennen. Harald Gopp begann hier seine Aufholjagt in der Gesamtwertung. Er kam kurz hinter den drei Spitzenleuten auf dem Berg an und belegte den vierten Platz. Lucas Baumgartner und Wolfgang Büchel kamen auf die ebenfalls ausgezeichneten Ränge sechs und sieben, Hans Rajsp wurde Elfter. Die Reihenfolge auf dem Podest bei dieser Etappe lautete Friso vor Marquart und Rimessi. Die dritte Etappe am Sonntag fand vor traumhafter Kulisse in Thalgau statt. Bei dieser Etappe war zum Schluss ebenfalls ein Berg zu fahren. Harald Gopp setzte seine Aufholjagd fort. Er lag bis fast zum letzten Kilometer in Führung. Er musste sich dann aber den Favoriten knapp geschlagen geben und kam wieder auf Rang vier, was nun auch in der Gesamtwertung Platz vier bedeutete. Nicht viel dahinter sicherte sich Lucas Baumgartner den augezeichneten fünften Rang. Wolfgang Büchel wurde Achter, Hans Rajsp klassierte sich auf Rang 13. Diesmal gewann Marquart vor Fiso und Rimessi.
Schlusssprint zum Abschluss
Die vierte und zugleich letzte Etappe war ein Rundstreckenrennen in Schwanenstadt. Neun Fahrer kamen zusammen in den Schlusssprint, wobei Lucas Baumgartner toller Fünfter wurde. Wolfgang Büchel hatte ebenfalls noch Reserven und kam auf Platz sieben. Harald Gopp rollte als Neunter durchs Ziel, Hans Rajsp kam auf Platz 15. Diesmal gewann wieder Rimessi vor Friso und Marquart, was gleichbedeutend mit der Gesamtwertung war.

Sonntag, 20. Mai 2007

Zwei-Pisten-Wettkampf (Jüterbog, Gera)

Der internationalen Konkurrenz stellten sich am «Zwei-Pisten-Wettkampf» in Deutschland Rolf Hobi und Silvana Gämperli. Die vier Tage dürfen in der Rubrik «Drei-Pisten-Wettkampf» genannt werden. Die lange Anreise bei Regen und Stau, wie die kurze Nacht waren schon ein harter Kampf.Am ersten Tag gab es in Jüterbog bei 10 Grad zwei Sprintentscheidungen (200 und 300 m).Wärmer, über 30 Grad,war es dann am Samstag und Sonntag auf der schwierig zu fahrenden Bahn in Gera, wo Rennen von 300 bis 10 000 Meter anstanden. Die Ergebnisse dürfen unter diesen Umständen als gut bezeichnet werden. «Insgesamt bin ich mit dem Wochenende zufrieden, der internationale Vergleich war eine gute Vorbereitung für die noch lange Saison mit dem Höhepunkt Europameisterschaft in Portugal», so das Resümee von Rolf Hobi.

Samstag, 19. Mai 2007

Schweizer Bahnmeisterschaft

Im LAS-Inlinedrom Weinfelden fighteten die Skaterinnen und Skater im Rahmen der Schweizer Bahnmeisterschaft um Hundertstelsekunden. Speedskating Liechtenstein war mit Nationalfahrer André Wille undTeammitgliedern vom Inline-Team Liechtenstein dabei.Wille zeigte, dass er sich auch auf der Bahn mittlerweile sehr wohlfühlt. Der Vaduzer durfte für seine Schweizer Teamkollegen seine Helferqualitäten zeigen, da er für die Vergabe der Titel nicht berechtigt war, und machte seinen Job ausgezeichnet.
André Wille in toller Form
Bei den 500-m-Sprints, bei denen Wille ohne Teamaufgaben für sich fahren durfte, zeigte der eigentlich als Ausdauerspezialist geltende Vaduzer, dass er auch hier mithalten kann und qualifizierte sich überraschend für das Finale. Am Schluss konnte André Wille den für ihn ausgezeichneten fünften Rang bei der SM belegen. Eine tolle Leistung auf den langen Distanzen gelang ihm im 10 000-Meter-Ausscheidungsfahren. Als Teil der Teamtaktik fuhr Wille den grössten Teil des Wettkampfes von ganz vorne, was enorme Kräfte raubte. Er klassierte sich am Schluss dennoch auf dem achten Rang. «Es lief mir bei allen Wettkämpfen sehr gut, und ich konnte ein tolles Trainingswochenende laufen. Dass ich einen so guten Sprint und einen so tollen Ausscheidungswettkampf fahren konnte, überraschte mich völlig», so Wille.
Die Bahn-Neulinge Lucas Baumgartner auf den Elite-Kurzdistanzen sowie im Seniorenfeld Harald Gopp und Wolfgang Büchel zeigten noch einigen Respekt, durften aber mit ihren Leistungen dennoch sehr zufrieden sein. Mit Bahn-Erfahrungen ausgestattet gelang es Hans Rajsp aktiv bei den Senioren mitzufighten,was in der Disziplin 5000-m-Ausscheidung als bestes Resultat Platz sieben ergab.

Schattdorf

Beim internationalen Inline-Rennen in Schattdorf im Kanton Uri zeigte Harald Gopp eine gute Leistung und wurde Fünfter. Das Rennen war mit 14 Kilometern nicht lang, dafür umso intensiver. Die Runde von zwei Kilometern beinhaltete eine saftige Steigung. Schon am Ende der ersten Runde setzten sich fünf Fahrer von Profi-Mannschaften ab. Der in Eschen wohnhafte Ruggeller Harald Gopp behauptete sich in der ersten Verfolgergruppe, die ebenfalls ein sehr hohes Tempo fuhr. Dann fiel sogar noch ein Fahrer von der Spitze zurück, sodass vorne vier Fahrer den Sieg unter sich ausmachten. Edward Dimmack aus Australien gewann das Rennen am Ende solo vor Glen Cooksley aus Neuseeland und dem Schweizer Alex Singenberger. Beim Sprint um Rang fünf konnte sich Harald Gopp überraschend durchsetzen. «Für mich war es ein gelungener Tag in der Innerschweiz», freute sich Gopp.
Resultate
Rangliste von Datasport

Donnerstag, 17. Mai 2007

Nachwuchs Cup (Zuchwil)

Regen, Regen, Regen. Na und, das Rennen fand wetterunabhängig in der Eishalle von Zuchwil statt. Und diese Etappe wird noch lange in guter Erinnerung bleiben. Bereits die stolze Anzahl von 73 Vorangemeldeten versprach einiges an Spannung. Und spannend war es allemal. Positiv haben die Organisatoren vom Inline Club Mittelland zur Kenntnis genommen, dass viele Junionren A und B den Weg zum Nachwuchs-Cup gefunden haben. Evt. hängt es damit zusammen, dass am kommenden Wochenende in Weinfelden die Schweizermeisterschaft ausgetragen wird. Insgeheim hoffen wir natürlich, dass dieser Trend auch in dieser Altersklasse anhält und künftig noch mehr Juniorenskater begrüsst werden dürfen. Dass der Nachwuchs-Cup einen grossen Stellenwert geniesst, zeigt auch die Anwesenheit der französischen Delegation. Obwohl am gleichen Tag in Frankreich ein Rennen von nationaler Bedeutung stattfand, haben es einige Hoffnungsträger (z.B. Emilie Jude , Elodie Begic ) des Nachbarlandes nicht auf eine Teilnahme in Zuchwil verzichtet. Auch konnten mit den Lisa Sommnitz und Tabea Meier zwei Talente aus Deutschland begrüsst werden, die mit guten Ergebnissen beim Bundestrainer auf sich aufmerksam machen wollen. Grundsätzlich freuen wir uns natürlich riesig, dass nebst den Kaderläufer von Frankreich und Liechtenstein, auch eine grosse Delegation aus Deutschland jeweils in die Schweiz reist.

Erfreulich auch die Präsenz von Dave Mischler , der es als offizieller des Schweizerischen Rollsportverbandes nicht nehmen liess, die lautstarke Kulisse zu Gemüte zu führen. Und, wer sich ganz gut umgeschaut hat, konnte mit Bill Begg aus Neuseeland auch den Nati-Trainer der Helvetier ausfindig machen. Und wer noch genauer hingeschaut hat, konnte seinen Notizblock erblicken. Es wird gemunkelt, dass er sich nach Talenten umgeschaut hat, die nun in seinem Tagebuch notiert sind. Peter Haudenschild , Verantwortlicher vom SRV für den Nachwuchs-Bereich gab zu verstehen, dass u.a. auch die Ergebnisse beim Nachwuchs-Cup entscheidend sind, ob jemand ins Kader aufgenommen wird.

Nebst all diesem Hintergrundwissen nun zum Renngeschehen. Spannend, packend, begeisternd, toll. So lässt sich die Ambiete während dem Renntag umschreiben. Ob Anfänger oder Aushängeschild, es hat allen Teilnehmern mehr als gefallen. Die Zuschauer hämmerten an die Umrandung, so dass kein Wort mehr zu verstehen war. Dies dürfte den Adrenalinspiegel der Teilnehmer noch mehr in die Höhe getrieben haben, was sich auch in den Ergebnissen niederschlug. Am Schluss durften wohl alle zufrieden gewesen sein. Wohl auch die Organisatoren, die wieder einmal mehr einzigartige Rennbedingungen hingezaubert haben. Zum Abschluss noch eine Hintergrundinfo. Schaut Euch mal um, wie viele Helfer im Einsatz sind. Schiri-Team, Koch-Equippe, Nummernausgabe, Warm-Up mit Rollerblade, Sanitäter, Kuchenbäckerinnen, Helfer beim Aufstellen und Wegräumen und und und. Somit verdienen für einmal nicht nur die Jungskater einen Applaus, sondern alle ehrenamtliche Helfer und Helferinnen, die viel Freizeit für diese sieben Etappen investieren.
Resultate
Rangliste