Zu zwei anspruchsvollen Bewerben wurden die Inlinerennen anlässlich des Kriteriums «Rund um den Weiherring». Wechselnde Wetterbedingungen verlangten der Weltelite einiges ab. Die Teilnahme des neuen «BONT Arena Geisingen Teams» um den World-Inline-Cup-Gesamtsieger Diego Rosero erfreute nicht nur die Veranstalter. Die Weltelite aus Kolumbien begeisterte das Publikum. «Ganz allein fährt Diego Rosero da durchs Ländle», war vom Speaker zu hören.
Am Ende war das Podest mit Diego Rosero (Kol), Nayib Tobon (Kol) und DJ Nation (Nzl) auch fest in der Hand des «BONT Arena Geisingen Teams». Der Vorjahressieger André Wille kam auf den 14. Rang und wurde damit Liechtensteiner Landesmeister vor Harald Gopp und Thomas Näf. «Natürlich wollte ich mehr. Diego war jedoch eine Klasse für sich», so der Vaduzer Wille.
Das Damen-Rennen dominierte die Weltmeisterin aus Deutschland.
Jana Gegner siegte vor Tamara Ilorens (Arg) und Deborah Keel (Sz). Die Liechtensteinerin Silvana Gämperli beendete das Rennen auf Platz acht. «Das Rennen war sehr hart, hat aber Spass gemacht. Ich freue mich für Jana», so Gämperli, die mit der deutschen Siegerin befreundet ist. Besonders der Wechsel der Bedingungen von einer zunächst trockenen auf die nasse Strasse erschwerte die Situation, verlangte den Athletinnen einiges ab
Quelle: Volksblatt vom Montag, 03. Mai 2010, Seite 17.
Rangliste
Inlineskating, Damen
1. Jana Gregner (De);
2. Tamara Ilorens (Arg);
3. Deborah Keel (Sz);
8. Silvana Gämperli (Lie).
Inlineskating, Herren
1. Diego Rosero (Kol);
2. Nayib Tobon (Kol);
3. DJ Nation (Nzl);
14. André Wille (Lie);
15. Harald Gopp (Lie);
16. Thomas Näf (Lie);
27. Wolfgang Büchel (Lie).
Montag, 3. Mai 2010
Montag, 19. April 2010
BIC (2010) - München
Beim Inline-Halbmarathon in Müchen waren mit Harald Gopp und SilvanoVeraguth zwei Akteure von Speedskating Liechtenstein am Start. Das Rennen, bei dem sich beide Akteure von Anfang an gut verkauften, war gezeichnet von vielen Attacken. Vor Rennhälfte stürzte dann leider SilvanoVeraguth schwer und konnte das Rennen nicht mehr fortsetzen. Harald Gopp präsentierte sich in der Schlussphase sehr aktiv, blieb aber unbelohnt. Im Schlusssprint fehlte ihm die Kraft, er belegte unter 150 Startern dennoch den guten 13. Rang. Im darauffolgenden Team-Zeitfahren startete Gopp in einem Schweizer Mix-Team. Hier war der dritte Rang eine tolle Überraschung.
Quelle: Vaterland vom Montag, 19. April 2010, Seite 13.
Mittwoch, 14. April 2010
WIC (2009) - Rennes
Als Höhepunkt des zwei Tage dauernden Anlasses «Rennes sur Roulette», an dem über 7000 Skater teilnahmen, wurde der World Inline Cup der Herren ausgetragen. Damit begann für Wille, der für das IDEEprint-Xtech World Team fahrende Vaduzer, nach einer langen Vorbereitung ein weiteres Wettkampfjahr. Die rund 300 Elite-Skater aus 12 Nationen trafen sehr angenehme äussere Bedingungen an. Die Skater hatten insgesamt 42 Kilometer auf einem leicht coupierten Rundkurs mitten in Rennes, der 15 mal umrundet werden musste, zu absolvieren. Das französische Fernsehen übertrug die erste Etappe des WIC live.
Die ersten 20 Minuten begannen sehr gemächlich, das Feld blieb zusammen und aus dem Feld heraus wurden keine nennenswerten Attacken gestartet. Erst danach wurde aus dem Feld rege attackiert. Schliesslich gelang es einer aus acht Fahrern bestehenden Gruppe, sich nach zehn Runden vom Hauptfeld zu lösen. Wille war kurz zuvor bei einem Ausreissversuch gestellt worden und hatte nicht die Kraft, diese Gegenattacke mitzugehen.
Willes unermüdliche Attacken
Die Gruppe konnte sich vom Hauptfeld lösen, wo allerdings keine Nachführarbeit geleistet wurde. Somit stand vier Runden vor Schluss fest, dass der Sieger aus dieser Spitzengruppe kommen würde. Das Hauptfeld konzentrierte sich damit auf den Zielsprint. Doch Wille nutzte diese Gelegenheit, um zu attackieren. Die ersten drei Versuche wurden vom Hauptfeld zunichte gemacht. Beim vierten Anlauf konnte der Vaduzer sich mit einem beherzten Angriff vom Feld lösen und rettete einen Vorsprung von etwa 20 Sekunden ins Ziel. «Ich bin die erste Rennhälfte zu aktiv gefahren und wollte zu viel. Dies muss ich noch ändern und mich mehr auf die zweite Rennhälfte konzentrieren. Ich fuhr taktisch nicht sehr klug. Aber ich fühlte mich gut und bin mit dem 9. Rang beim World-Cup-Auftakt natürlich super zufrieden», so ein sehr lockerer Wille nach dem Wettkampf. Der Sieg ging an den Neuseeländer Scott Arlidge.
Die ersten 20 Minuten begannen sehr gemächlich, das Feld blieb zusammen und aus dem Feld heraus wurden keine nennenswerten Attacken gestartet. Erst danach wurde aus dem Feld rege attackiert. Schliesslich gelang es einer aus acht Fahrern bestehenden Gruppe, sich nach zehn Runden vom Hauptfeld zu lösen. Wille war kurz zuvor bei einem Ausreissversuch gestellt worden und hatte nicht die Kraft, diese Gegenattacke mitzugehen.
Willes unermüdliche Attacken
Die Gruppe konnte sich vom Hauptfeld lösen, wo allerdings keine Nachführarbeit geleistet wurde. Somit stand vier Runden vor Schluss fest, dass der Sieger aus dieser Spitzengruppe kommen würde. Das Hauptfeld konzentrierte sich damit auf den Zielsprint. Doch Wille nutzte diese Gelegenheit, um zu attackieren. Die ersten drei Versuche wurden vom Hauptfeld zunichte gemacht. Beim vierten Anlauf konnte der Vaduzer sich mit einem beherzten Angriff vom Feld lösen und rettete einen Vorsprung von etwa 20 Sekunden ins Ziel. «Ich bin die erste Rennhälfte zu aktiv gefahren und wollte zu viel. Dies muss ich noch ändern und mich mehr auf die zweite Rennhälfte konzentrieren. Ich fuhr taktisch nicht sehr klug. Aber ich fühlte mich gut und bin mit dem 9. Rang beim World-Cup-Auftakt natürlich super zufrieden», so ein sehr lockerer Wille nach dem Wettkampf. Der Sieg ging an den Neuseeländer Scott Arlidge.
Quelle: Volksblatt vom Mittwoch, 14. April 2010, Seite 18.
AIC (2010) - Linz
Gämperli sprintet zum Sieg
Silvana Gämperli überraschte sich selber bei ihrem Start in die Saison 2010. Beim Austrian Inline Cup in Linz siegte die Triesnerin über die Halbmarathondistanz. Die Liechtensteinerin nutzte ihre gute Technik, um die Konkurrentinnen im Sprint zu überraschen. Hinter ihr klassierten sich die Österreicherinnen Kristina Kobler (2.) und Vanessa Bittner (3.).
Quelle: Volksblatt vom Mittwoch, 14. April 2010, Seite 18.
Silvana Gämperli überraschte sich selber bei ihrem Start in die Saison 2010. Beim Austrian Inline Cup in Linz siegte die Triesnerin über die Halbmarathondistanz. Die Liechtensteinerin nutzte ihre gute Technik, um die Konkurrentinnen im Sprint zu überraschen. Hinter ihr klassierten sich die Österreicherinnen Kristina Kobler (2.) und Vanessa Bittner (3.).
Quelle: Volksblatt vom Mittwoch, 14. April 2010, Seite 18.
Montag, 15. Februar 2010
Hallenwettkampf in Bernhausen (DE) am 13./14.02.2010
Einige Schweizer Nachwuchs-Skater haben auf die Skiferien und auf die Fasnacht (Fasching) verzichtet und sind nach Bernhausen (Deutschland) an den internationalen Hallenwettkampf gereist. Erfreulich die Tatsache, dass fünf Helvetier auf den Podesten anzutreffen waren. Damit wurde beste Werbung für den Eidgenössischen Speedskatingsport gemacht. Dies hat gar darin gegipfelt, dass die Delegation aus Bernhausen am Nachwuchs-Cup interessiert ist. Es hat sich gemäss Aussagen unlängst im Ausland herumgesprochen, wie grossartig die Teilnehmerfelder an den insgesamt 10 Etappen bei den Kategorien Schüler, Jugend und Junioren sind. Wir freuen uns jetzt schon, wenn die grün gekleideten Gäste den Weg in die Schweiz finden werden.
Bernhausen gilt als grossartig organisierter Anlass. Und erneut sind die Organisatoren diesem Ruf gerecht geworden. Zügig sind die Rennen durchgezogen worden und am Samstag war der Zeitplan sogar derart gut vorangeschritten, dass ein Zusatzrennen für jede Kategorie durchgeführt werden konnte. Einmal mehr ein Kompliment auch an die Küche, die Verpflegung war spitze und die Sportler haben dadurch die nötige Power tanken können. Ebenfalls gebührt dem Schiedsrichterteam unsere Hochachtung. Bei einem Gerangel vor einem "Hütchen" kam es zu einem Regelfehler, der eigentlich zu einer Disqualifikation hätte führen können (mit einem Fuss hinter der Markierung). Die Schiris haben jedoch die Situation korrekt eingestuft und erkannt, dass dies nicht durch eine Absicht, sondern durch einen Rempler anlässlich eines Positionskampfes geschehen ist. Sie haben es bei einer Verwarnung belassen, was allgemein als grandioses Fingerspitzengefühl zugunsten des Sportlers empfunden wurde. Chapeau!! Gerade aufgrund solcher Situationen lässt sich erahnen dass spannende Rennen geliefert worden sind. Fabian Gyr lieferte sich bei den Junioren A insgesamt fünf packende Duelle mit Nils Fischer aus Gera. Der Schweizer Kaderläufer durfte vier Mal die Rollen als erster über die Ziellinie schieben, weshalb er als verdienter Gesamtsieger gefeiert wurde. Noch deutlicher siegte Lukas Iida bei den Jugend Herren. Wie auf Schienen laufend eilte er der Konkurrenz förmlich davon und hatte beim Zielspagat gar noch die Zeit, den Fotografen zu suchen, den Zielspagat frühzeitig anzusetzen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und den Daumen hoch zu halten (klick hier ). Mehr für den Tagessieg musste Jasmin Güntert bei den Schülerinnen A kämpfen. Nach dem Sprint über 25m lag sie auf Rang 8, was im nachfolgenden Rennen einen hinteren Startplatz bedeutete. Sie kämpfte sich jedoch beherzt nach vorne und kam nach sieben Runden als Siegerin ins Ziel. Im Geschicklichkeitslauf resultierte der 3. Rang, was eine gute Ausgangsposition für die kurze Distanz über drei Runden bedeutete. Da ging die Tochter vom Präsidenten des Departement Speedinline des Schweizerischen Rollsportverbandes ab wie die Feuerwehr. Ihre souveräne Kurventechnik führte zu einem weiteren Sieg beim vorletzten Rennen. Im Abschlussrennen hielt sie sich an die taktischen Anweisungen, genügte doch ein zweiter Schlussrang zum Gewinn des Tagessieges. Alles richtig gemacht und so kam es zu einem weiteren Gesamtsieg für die Schweiz. Jana als Jüngste der Günterts holte sich bei den Schülerinnen C die Silbermedaille. Ihr Outfit und ihr schneller Antritt entlockte den Zuschauern manches "Jöööö" und "lueg wie härzig". Eine Klasseleistung bot ebenso Manuel Neuhold bei den Junioren B. Frech und mit dem nötigen Körpereinsatz verschaffte sich der Schweizer gegen zwei Topathleten aus Deutschland den nötigen Respekt. Angriffig legte er in den Kurven jeweils zu, so dass die beiden Hauptgegner ganz schön zu kämpfen hatten Diese Begegnungen vermochten wohl viel an Spannung rüberzubringen, war der Ausgang doch jeweils mehr als knapp. Der verdiente Lohn war die Silbermedaille in einem grossen Teilnehmerfeld und die Bestätigung dafür, auf dem richtigen sportlichen Weg zu sein. Mit diesen Leistungen drängt sich Manuel bestimmt sicher auch auf, ein Thema für die EM zu werden. Auf jeden Fall kennt man ihn nun auch im Ausland und deshalb wurde er für die abschliessende Plauschstafette von den deutschen Mitstreitern zu einem gemeinsamen Teamfahren angefragt. Insgesamt gingen gleichzeitig 11 Staffeln an den Start, was eine Menge an Athletinnen und Athleten bedeutete. Und dennoch kam es zu keinen Wechselfehlern. Das Publikum dankte es diesem Spektakel mit einem kräftigen Applaus. Fazit: empfehlenswerter Anlass mit viel Spannung und sehenswerten Rennen. Daher ist dieser Anlass zu empfehlen und alle Speedskater sind aufgefordert, im nächsten Jahr dabei zu sein.
Die Ergebnisse des Hallenwettkampfes in Bernhausen stehen als Excel-Tabelle oder PDF zum herunterladen bereit.
Bernhausen gilt als grossartig organisierter Anlass. Und erneut sind die Organisatoren diesem Ruf gerecht geworden. Zügig sind die Rennen durchgezogen worden und am Samstag war der Zeitplan sogar derart gut vorangeschritten, dass ein Zusatzrennen für jede Kategorie durchgeführt werden konnte. Einmal mehr ein Kompliment auch an die Küche, die Verpflegung war spitze und die Sportler haben dadurch die nötige Power tanken können. Ebenfalls gebührt dem Schiedsrichterteam unsere Hochachtung. Bei einem Gerangel vor einem "Hütchen" kam es zu einem Regelfehler, der eigentlich zu einer Disqualifikation hätte führen können (mit einem Fuss hinter der Markierung). Die Schiris haben jedoch die Situation korrekt eingestuft und erkannt, dass dies nicht durch eine Absicht, sondern durch einen Rempler anlässlich eines Positionskampfes geschehen ist. Sie haben es bei einer Verwarnung belassen, was allgemein als grandioses Fingerspitzengefühl zugunsten des Sportlers empfunden wurde. Chapeau!! Gerade aufgrund solcher Situationen lässt sich erahnen dass spannende Rennen geliefert worden sind. Fabian Gyr lieferte sich bei den Junioren A insgesamt fünf packende Duelle mit Nils Fischer aus Gera. Der Schweizer Kaderläufer durfte vier Mal die Rollen als erster über die Ziellinie schieben, weshalb er als verdienter Gesamtsieger gefeiert wurde. Noch deutlicher siegte Lukas Iida bei den Jugend Herren. Wie auf Schienen laufend eilte er der Konkurrenz förmlich davon und hatte beim Zielspagat gar noch die Zeit, den Fotografen zu suchen, den Zielspagat frühzeitig anzusetzen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und den Daumen hoch zu halten (klick hier ). Mehr für den Tagessieg musste Jasmin Güntert bei den Schülerinnen A kämpfen. Nach dem Sprint über 25m lag sie auf Rang 8, was im nachfolgenden Rennen einen hinteren Startplatz bedeutete. Sie kämpfte sich jedoch beherzt nach vorne und kam nach sieben Runden als Siegerin ins Ziel. Im Geschicklichkeitslauf resultierte der 3. Rang, was eine gute Ausgangsposition für die kurze Distanz über drei Runden bedeutete. Da ging die Tochter vom Präsidenten des Departement Speedinline des Schweizerischen Rollsportverbandes ab wie die Feuerwehr. Ihre souveräne Kurventechnik führte zu einem weiteren Sieg beim vorletzten Rennen. Im Abschlussrennen hielt sie sich an die taktischen Anweisungen, genügte doch ein zweiter Schlussrang zum Gewinn des Tagessieges. Alles richtig gemacht und so kam es zu einem weiteren Gesamtsieg für die Schweiz. Jana als Jüngste der Günterts holte sich bei den Schülerinnen C die Silbermedaille. Ihr Outfit und ihr schneller Antritt entlockte den Zuschauern manches "Jöööö" und "lueg wie härzig". Eine Klasseleistung bot ebenso Manuel Neuhold bei den Junioren B. Frech und mit dem nötigen Körpereinsatz verschaffte sich der Schweizer gegen zwei Topathleten aus Deutschland den nötigen Respekt. Angriffig legte er in den Kurven jeweils zu, so dass die beiden Hauptgegner ganz schön zu kämpfen hatten Diese Begegnungen vermochten wohl viel an Spannung rüberzubringen, war der Ausgang doch jeweils mehr als knapp. Der verdiente Lohn war die Silbermedaille in einem grossen Teilnehmerfeld und die Bestätigung dafür, auf dem richtigen sportlichen Weg zu sein. Mit diesen Leistungen drängt sich Manuel bestimmt sicher auch auf, ein Thema für die EM zu werden. Auf jeden Fall kennt man ihn nun auch im Ausland und deshalb wurde er für die abschliessende Plauschstafette von den deutschen Mitstreitern zu einem gemeinsamen Teamfahren angefragt. Insgesamt gingen gleichzeitig 11 Staffeln an den Start, was eine Menge an Athletinnen und Athleten bedeutete. Und dennoch kam es zu keinen Wechselfehlern. Das Publikum dankte es diesem Spektakel mit einem kräftigen Applaus. Fazit: empfehlenswerter Anlass mit viel Spannung und sehenswerten Rennen. Daher ist dieser Anlass zu empfehlen und alle Speedskater sind aufgefordert, im nächsten Jahr dabei zu sein.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Schweizermeisterschaft Indoor (2010) - Embrach
Die Athleten von "Speedskating Liechtenstein" zeigten bei den Schweizer Hallenmeisterschaften in Embrach hervorragende Ergebnisse. Zur Krönung wurde Harald Gopp Schweizer Meister bei den Senioren.
Gopp, der einzige Liechtensteiner im Team, erwartete sich nicht viel, doch dann kam alles anders: Er hatte seine Gegner jederzeit im Griff und war auf allen drei Distanzen, die zum Schluss addierte wurde, der Stärkste und gewann somit diese Schweizer Meisterschaft souverän.
Für Stefan Veraguth war es der erste Wettkampf dieser Art. Er startete mit Pascal Neuhold in der Kategorie Junioren A Jahrgang 93 und 94. Hier ist zu erwähnen, dass in dieser Kategorie absolut kampferprobte Skater am Start waren, die bereits schon EM Medaillen geholt haben. Veraguth lies sich von dem nicht beeindrucken und fuhr sein Rennen auf Platz 7. Für Neuhold galt dasselbe weil er in der gleichen Kategorie startete. Doch er lies nichts anbrennen und fuhr mit der Spitze und erreichte den guten 4. Platz.
Manuel Neuhold startete in der Kategorie Junioren B. Hier bekam das Rennen noch spezielle Würze, weil ausländische Skater von Wörgl Österreich am Start waren und diese regelmässig bei internationalen Wettkämpfen auf dem Podest stehen. Die Spannung am Start war deutlich zusehen, weil die Schweizer Skater die Österreicher als leistungsmässig stärker einstuften. So musste Neuhold musste hart kämpfen und taktierte geschickt und so resultierte der tolle 2. Platz.
Silvano Veraguth startete das erste Mal bei der Elite und war einer von den jüngsten, kämpfte sich auf den guten 10. Platz.
Quelle: Volksblatt vom 13.01.2010 (http://www.volksblatt.li/Default.aspx?newsid=38964&src=vb&cat=Sport)
Rangliste: http://www.rollsport.ch/inline/news/Rangliste%20Embrach%202010.PDF
Gopp, der einzige Liechtensteiner im Team, erwartete sich nicht viel, doch dann kam alles anders: Er hatte seine Gegner jederzeit im Griff und war auf allen drei Distanzen, die zum Schluss addierte wurde, der Stärkste und gewann somit diese Schweizer Meisterschaft souverän.
Für Stefan Veraguth war es der erste Wettkampf dieser Art. Er startete mit Pascal Neuhold in der Kategorie Junioren A Jahrgang 93 und 94. Hier ist zu erwähnen, dass in dieser Kategorie absolut kampferprobte Skater am Start waren, die bereits schon EM Medaillen geholt haben. Veraguth lies sich von dem nicht beeindrucken und fuhr sein Rennen auf Platz 7. Für Neuhold galt dasselbe weil er in der gleichen Kategorie startete. Doch er lies nichts anbrennen und fuhr mit der Spitze und erreichte den guten 4. Platz.
Manuel Neuhold startete in der Kategorie Junioren B. Hier bekam das Rennen noch spezielle Würze, weil ausländische Skater von Wörgl Österreich am Start waren und diese regelmässig bei internationalen Wettkämpfen auf dem Podest stehen. Die Spannung am Start war deutlich zusehen, weil die Schweizer Skater die Österreicher als leistungsmässig stärker einstuften. So musste Neuhold musste hart kämpfen und taktierte geschickt und so resultierte der tolle 2. Platz.
Silvano Veraguth startete das erste Mal bei der Elite und war einer von den jüngsten, kämpfte sich auf den guten 10. Platz.
Quelle: Volksblatt vom 13.01.2010 (http://www.volksblatt.li/Default.aspx?newsid=38964&src=vb&cat=Sport)
Rangliste: http://www.rollsport.ch/inline/news/Rangliste%20Embrach%202010.PDF
Dienstag, 3. November 2009
WIC (2009) Isla Margarita (Venezuela)
Am Sonntag (01.11.2009) fand auf der Karibik-Insel Margarita nahe Caracas das Finale des World-Inline-Cups 2009 statt. Rund 180 Skater aus 16 Nationen, darunter auch der für das World Team «IDEEprint-X-tech» fahrende Vaduzer André Wille, waren bei der letzten Station der diesjährigen World Tour am Start. Bei heissen 37 Grad und einer enormen Luftfeuchtigkeit musste ein Rundkurs mit einem kleinen Anstieg von 2,2 km insgesamt 19 Mal absolviert werden.
Anfänglich müde Beine …
André Wille, der bereits seit letztem Mittwoch mit dem World-Cup-Tross in einen Baderessort in Polamara untergebracht ist und sich bei hochsommerlichen Verhältnissen vorbereiten konnte, wollte bei diesem Wettkampf natürlich noch einmal ein gutes Resultat herausfahren. Obwohl für ihn die Saison seit Ende September eigentlich schon abgeschlossen ist, stand er dennoch top motiviert an der Startlinie und nahm die 42 km mit den weltbesten Inlineskatern in Angriff.
Schon kurz nach dem Startschuss wurde das Tempo enorm verschärft und immer wieder wurden Attacken gestartet. Sechs Skater konnten sich bereits nach drei Runden vom Hauptfeld lösen. Zu diesem Zeitpunkt lief es für Wille und sein Team alles andere als optimal. Er kämpfte mit schweren und müden Beinen und aus seinem Team konnte sich niemand in der Ausreissergruppe positionieren. Der Abstand des auf vier Fahrer geschmolzenen Spitzenquartetts wurde immer grösser. Nach sechs Runden wurde das Tempo im Hauptfeld aber wieder erhöht und diverse Attacken forderten ihre Opfer. Immer wieder fielen Fahrer aus dem Hauptfeld zurück und es schrumpfte auf 40 Skater zusammen.
… dann die Flucht nach vorne
Wille machte das einzig Richtige und versuchte, sich so gut wie möglich im Feld zu erholen und sich optimal zu verpflegen. Zwei Runden vor Schluss attackierte der Vaduzer alleine aus dem Hauptfeld heraus. Niemand im Feld konnte oder wollte auf seine Attacke reagieren und sein Abstand wuchs kontinuierlich. Mit einem enormen Kraftaufwand rettete er seinen Vorsprung ins Ziel und kopfschüttelnd über das Erreichte überquerte er die Ziellinie als sensationeller Fünfter.
Bisheriger Karrierehöhepunkt
Mit diesem Resultat erzielte er seinen bisherigen sportlichen Höhepunkt. Venezuela scheint für ihn ein gutes Pflaster zu sein. Bei der WM 2003 wurde Wille beim WM-Marathon 13. Durch dieses absolute Topresultat verbesserte sich Wille zugleich auf den vor der Saison nicht für möglich gehaltenen zwölften Schlussrang im offiziellen World-Inline-Cup-Ranking. «Ich bin einfach nur überglücklich über dieses Resultat, auf den letzten Kilometern, als ich alleine unterwegs war, gingen mir so viele Sachen durch den Kopf … einfach nur genial. Mein Team hat super gearbeitet, ein perfekter Tag, an dem ich aber hart arbeiten musste», so André Wille nach dem Wettkampf.
Vertragsverlängerung nur Formsache
Mit diesem Spitzenresultat geht für ihn eine sehr erfolgreiche Saison zu Ende. Mit dem siebten Rang in Korea und dem fünften Platz am Sonntag in Venezuela erzielte er zwei Top-Ten- Resultate im World-Cup. Des Weiteren kann der Vaduzer Halbprofi Siege und Podestplätze in China, Liechtenstein und der Schweiz verbuchen und mehrere weitere Top-Ten-Ergebnisse an internationalen Wettkämpfen vorweisen. Auch die Verantwortlichen seines Teams sind mit den Leistungen des FL-Aushängeschilds in Sachen Inlineskating überaus zufrieden und einer Vertragsverlängerung sollte nicht im Wege stehen. Diese tolle Saison werden Wille und seine Teamkollegen noch mit ein Paar Badetagen und sicherlich dem einen oder anderen Drink an der Poolbar gebührend feiern.
Quelle: Vaterland vom Dienstag, 3. November 2009, Seite 21.
Resultate
1. Diego Rosero (COL),
2. Massimiliano Presti (ITA),
3. Joey Mantia (USA),
4. Yann Guyader (FRA),
5. André Wille (LIE).
Mehr Informationen unter:
http://www.world-inline-cup.com
http://www.margaritawic.com/en/index.html
Anfänglich müde Beine …
André Wille, der bereits seit letztem Mittwoch mit dem World-Cup-Tross in einen Baderessort in Polamara untergebracht ist und sich bei hochsommerlichen Verhältnissen vorbereiten konnte, wollte bei diesem Wettkampf natürlich noch einmal ein gutes Resultat herausfahren. Obwohl für ihn die Saison seit Ende September eigentlich schon abgeschlossen ist, stand er dennoch top motiviert an der Startlinie und nahm die 42 km mit den weltbesten Inlineskatern in Angriff.
Schon kurz nach dem Startschuss wurde das Tempo enorm verschärft und immer wieder wurden Attacken gestartet. Sechs Skater konnten sich bereits nach drei Runden vom Hauptfeld lösen. Zu diesem Zeitpunkt lief es für Wille und sein Team alles andere als optimal. Er kämpfte mit schweren und müden Beinen und aus seinem Team konnte sich niemand in der Ausreissergruppe positionieren. Der Abstand des auf vier Fahrer geschmolzenen Spitzenquartetts wurde immer grösser. Nach sechs Runden wurde das Tempo im Hauptfeld aber wieder erhöht und diverse Attacken forderten ihre Opfer. Immer wieder fielen Fahrer aus dem Hauptfeld zurück und es schrumpfte auf 40 Skater zusammen.
… dann die Flucht nach vorne
Wille machte das einzig Richtige und versuchte, sich so gut wie möglich im Feld zu erholen und sich optimal zu verpflegen. Zwei Runden vor Schluss attackierte der Vaduzer alleine aus dem Hauptfeld heraus. Niemand im Feld konnte oder wollte auf seine Attacke reagieren und sein Abstand wuchs kontinuierlich. Mit einem enormen Kraftaufwand rettete er seinen Vorsprung ins Ziel und kopfschüttelnd über das Erreichte überquerte er die Ziellinie als sensationeller Fünfter.
Bisheriger Karrierehöhepunkt
Mit diesem Resultat erzielte er seinen bisherigen sportlichen Höhepunkt. Venezuela scheint für ihn ein gutes Pflaster zu sein. Bei der WM 2003 wurde Wille beim WM-Marathon 13. Durch dieses absolute Topresultat verbesserte sich Wille zugleich auf den vor der Saison nicht für möglich gehaltenen zwölften Schlussrang im offiziellen World-Inline-Cup-Ranking. «Ich bin einfach nur überglücklich über dieses Resultat, auf den letzten Kilometern, als ich alleine unterwegs war, gingen mir so viele Sachen durch den Kopf … einfach nur genial. Mein Team hat super gearbeitet, ein perfekter Tag, an dem ich aber hart arbeiten musste», so André Wille nach dem Wettkampf.
Vertragsverlängerung nur Formsache
Mit diesem Spitzenresultat geht für ihn eine sehr erfolgreiche Saison zu Ende. Mit dem siebten Rang in Korea und dem fünften Platz am Sonntag in Venezuela erzielte er zwei Top-Ten- Resultate im World-Cup. Des Weiteren kann der Vaduzer Halbprofi Siege und Podestplätze in China, Liechtenstein und der Schweiz verbuchen und mehrere weitere Top-Ten-Ergebnisse an internationalen Wettkämpfen vorweisen. Auch die Verantwortlichen seines Teams sind mit den Leistungen des FL-Aushängeschilds in Sachen Inlineskating überaus zufrieden und einer Vertragsverlängerung sollte nicht im Wege stehen. Diese tolle Saison werden Wille und seine Teamkollegen noch mit ein Paar Badetagen und sicherlich dem einen oder anderen Drink an der Poolbar gebührend feiern.
Quelle: Vaterland vom Dienstag, 3. November 2009, Seite 21.
Resultate
1. Diego Rosero (COL),
2. Massimiliano Presti (ITA),
3. Joey Mantia (USA),
4. Yann Guyader (FRA),
5. André Wille (LIE).
Mehr Informationen unter:
http://www.world-inline-cup.com
http://www.margaritawic.com/en/index.html
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